Salbei – wirksames Heil- und Gewürzkraut

Salbei als Zusatz in der Naturseife und zur Verwendung in der Küche

Salbei (Salvia Officinalis) gehört zu den bekanntesten Heilpflanzen. Schon sein Name deutet darauf hin: Der botanische Name „Salvia“ kommt von lateinischen „salvare“ und das bedeutet „heilen“. Aber auch als Küchenkraut, zum Räuchern und in der (Natur-)Kosmetik wird Salbei gerne verwendet.

Botanischer Name und Sorten

Die bekannteste Salbeiart ist Salvia officinalis. Sie heißt auch Küchen-, Arznei- oder Echter Salbei. Daneben gibt es aber noch viele andere Sorten: 800 bis 1100 Arten werden unterschieden. Einige davon haben leicht halluzinogene Wirkung, andere werden in erster Linie als Zierpflanzen eingesetzt.

Charakteristisches Aussehen

Der Echte Salbei wird bis zu 60 Zentimeter hoch. Er wächst strauchartig und hat verholzende Äste. Die jungen Blätter sind von dichtem, weißem Pelz überzogen. Später bleiben die Härchen nur noch an der Unterseite bestehen. Salbei gehört zu den Lippenblütlern. Seine Blüten sind blau-violett.

Verbreitung des Salbei

Ursprünglich war der Echte Salbei nur auf der Balkanhalbinsel bekannt. Inzwischen wächst er von Griechenland bis Spanien wild. Als Garten- und Kulturpflanze ist er aber in der ganzen Welt verbreitet.

Pflege und Anbau im heimischen Garten

Salbei steht im Garten gerne in der vollen Sonne. Er braucht einen mäßig feuchten, eher kargen Boden. Staunässe verträgt er nicht gut. Deshalb sollte er immer erst gegossen werden, wenn die oberste Erdschicht schon trocken ist. Ist eine Salbeipflanze einmal fest angewachsen, hält sie auch längere Zeit ohne Wasser durch. Düngung ist nicht nötig. Bei zu starker Düngung stellt der Salbei sogar das Blühen ein. Nach der Blüte sollte die Pflanze auf zehn bis 20 Zentimeter zurückgeschnitten werden. Das Entfernen der vertrockneten Blüten verlängert die Blütezeit bis weit in den Herbst hinein.

Ernte und Verwendung

Für die Gewürz- oder Heilanwendung werden die frischen oder getrockneten Blätter verwendet. Die Haupternte sollte vor der Blütezeit geschehen. Die geernteten Blätter können durch Trocknen haltbar gemacht werden. Junge Blätter und Triebspitzen lassen sich jedoch vom Frühjahr bis weit in den Herbst hinein ernten.

Als Gewürz eignet sich Salbei vor allem für fette Speisen. Fleischgerichten verleiht er eine besondere Note. Weil Salbei sehr Salbei in seifegeschmacksintensiv ist, verträgt er sich am besten mit anderen intensiven Gewürzen.

Als Heilkraut ist Salbei vor allem für seine positive Wirkung auf die Stimme bekannt. Bei Husten, Heiserkeit und Halsschmerzen hilft ein Salbeitee mit Honig ganz hervorragend. Sänger verwenden Salbeiöl zur Pflege ihrer Stimme. Aber auch bei Verdauungsbeschwerden und übermäßigem Schwitzen ist Salbei sehr hilfreich.

Verwendung von Salbei in Kosmetik

Salbei hat eine stark reinigende und klärende Wirkung und wird in Kosmetikprodukten deshalb zur Pflege von fettiger oder unreiner Haut verwendet. Er eignet sich als Zusatz in Seifen, Cremes und Lotionen, aber auch als Badezusatz.

Salbei in Naturseifen

In Naturseifen wird Salbei in getrockneter und fein zermahlener Form dem Seifenleim zugegeben. Man kann auch frisch gebrühten Salbeitee zum Anrühren der Lauge verwenden. Wer mag, kann auch ein Mazerat herstellen und dieses als Wirkstofföl zugeben. Als Basis können beispielsweise Olivenöl, aber auch Soja- und Sonnenblumenöl dienen.

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